Stimm deine Gitarre direkt mit dem kostenlosen Stimmgerät hier unten. Erlaub den Zugriff auf das Mikrofon, schlag eine Saite an und dreh den Wirbel, bis die Anzeige grün wird. Unter dem Stimmgerät liest du genau, wie Stimmen funktioniert, auch ohne Stimmgerät.
Stimmgerät online · Gitarre
Tipp auf einen Wirbel, um den Referenzton zu hören
Eine Gitarre stimmst du standardmäßig auf E, A, D, G, H, E, von der dicksten zur dünnsten Saite. Die dicke tiefe E-Saite klingt am tiefsten, die dünne hohe E-Saite genau zwei Oktaven höher.
Am leichtesten merkst du dir das mit einer Eselsbrücke: Eine Alte Dame Ging Heringe Essen.
Willst du erst hören, wie eine Saite klingen soll? Tipp im Stimmgerät auf einen Wirbel am Gitarrenkopf, dann hörst du den Referenzton.
Drehst du eine Saite straffer, wird der Ton höher; drehst du sie lockerer, wird der Ton tiefer. Welche Richtung straffer ist, unterscheidet sich je nach Gitarre, also dreh erst ein kleines Stück und schau, was die Anzeige macht.
Ist die Saite zu hoch? Dann dreh etwas weiter zurück als nötig und stimm anschließend nach oben auf den richtigen Ton. Eine Saite, die du von unten auf den Ton bringst, hält besser als eine, die du nach unten stimmst.
Kein Mikrofon oder Stimmgerät zur Hand? Mit der Fünfter-Bund-Methode stimmst du die Saiten zueinander.
Deine Gitarre klingt dann in sich sauber. Spielst du mit anderen oder zu einer Aufnahme, brauchst du einen Referenzton, zum Beispiel aus dem Stimmgerät oben.
Deine Gitarre verstimmt sich immer wieder.
Neue Saiten dehnen sich in den ersten Tagen deutlich. Dehn sie nach dem Aufziehen vorsichtig, indem du sie ein paarmal sanft vom Hals wegziehst und neu stimmst. Auch Temperaturwechsel (Auto, Heizung) verstimmen eine Gitarre schnell.
Die Anzeige springt in alle Richtungen.
Schlag nur eine Saite an und halt das Instrument näher ans Mikrofon. Hintergrundgeräusche, ein Ventilator oder eine zweite mitschwingende Saite stören die Messung.
Das Stimmgerät erkennt einen anderen Ton als erwartet.
Wahrscheinlich liegt die Saite weit daneben, und du siehst den Nachbarton. Dreh ruhig Richtung richtigen Ton; das Stimmgerät greift den passenden Ton von selbst auf.
Nach ein paar Minuten Spielen klingt alles wieder schief.
Stimm deine Gitarre immer bei Spieltemperatur: erst kurz einspielen, dann stimmen. Eine kalte Gitarre, die warm wird, sinkt hörbar.
Neben der Standardstimmung begegnen dir in Songbooks und Tabs regelmäßig alternative Stimmungen. Die bekannteste ist Drop D: Dabei stimmst du nur die tiefe E-Saite einen Ganzton tiefer auf D, praktisch für Rock und bequeme Powerchords.
Viele Bands stimmen auch einen Halbton tiefer (Es-Stimmung), was wärmer klingt und sich angenehmer singt. Und bei offenen Stimmungen wie Open G ergibt das Anschlagen der leeren Saiten sofort einen Akkord; die hörst du viel bei Slide-Gitarre.
Fängst du gerade an? Dann bleib erst bei der Standardstimmung: Fast alles Lehrmaterial und alle Akkorde auf dieser Seite gehen davon aus.
E, A, D, G, H, E, von der dicksten zur dünnsten Saite. Die tiefe E-Saite klingt bei 82,4 Hz, die hohe E-Saite zwei Oktaven höher bei 329,6 Hz.
Jedes Mal, bevor du spielst. Mit einem Stimmgerät dauert es keine Minute, und eine sauber gestimmte Gitarre ist der Unterschied zwischen schön und schief. Gerade als Anfänger ist das wichtig für dein Gehör.
Der weltweite Standard ist A4 = 440 Hz; dieses Stimmgerät nutzt ihn auch. Nur in Orchestern oder bei bestimmten Aufnahmen wird davon manchmal abgewichen.
Ja, mit der Fünfter-Bund-Methode stimmst du die Saiten zueinander: Jede Saite im 5. Bund gedrückt (außer der G-Saite: 4. Bund) klingt wie die nächste leere Saite. Für die richtige Tonhöhe brauchst du einen Referenzton.
Die häufigsten Ursachen: neue Saiten, die sich noch dehnen, Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel, viele Bendings beim Spielen und Spiel in den Mechaniken. Alte, dumpfe Saiten halten die Stimmung ebenfalls schlechter.
Von dick nach dünn: erst die tiefe E, dann A, D, G, H und die hohe E. Geh danach alle Saiten noch einmal durch, denn das Spannen einer Saite verändert die Spannung auf dem Hals und damit die Stimmung der anderen.