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🎸 Gitarre stimmen

Stimm deine Gitarre direkt mit dem kostenlosen Stimmgerät hier unten. Erlaub den Zugriff auf das Mikrofon, schlag eine Saite an und dreh den Wirbel, bis die Anzeige grün wird. Unter dem Stimmgerät liest du genau, wie Stimmen funktioniert, auch ohne Stimmgerät.

Stimmgerät online · Gitarre

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Spiel eine Saite

Tipp auf einen Wirbel, um den Referenzton zu hören

Die Standardstimmung der Gitarre

Eine Gitarre stimmst du standardmäßig auf E, A, D, G, H, E, von der dicksten zur dünnsten Saite. Die dicke tiefe E-Saite klingt am tiefsten, die dünne hohe E-Saite genau zwei Oktaven höher.

Am leichtesten merkst du dir das mit einer Eselsbrücke: Eine Alte Dame Ging Heringe Essen.

So stimmst du deine Gitarre mit dem Stimmgerät

  1. 1Klick auf Start und erlaub deinem Browser den Zugriff auf das Mikrofon.
  2. 2Schlag eine Saite nach der anderen an, ruhig und nicht zu fest, und dämpf die übrigen Saiten.
  3. 3Schau auf die Anzeige: Zeigt sie nach links, ist die Saite zu tief; zeigt sie nach rechts, ist die Saite zu hoch.
  4. 4Dreh den Wirbel in kleinen Schritten, bis die Anzeige in der grünen Mitte steht.
  5. 5Stimm alle sechs Saiten und geh sie danach noch einmal von dick nach dünn durch: Saiten beeinflussen gegenseitig ihre Spannung.

Willst du erst hören, wie eine Saite klingen soll? Tipp im Stimmgerät auf einen Wirbel am Gitarrenkopf, dann hörst du den Referenzton.

Zu tief oder zu hoch? So funktionieren die Wirbel

Drehst du eine Saite straffer, wird der Ton höher; drehst du sie lockerer, wird der Ton tiefer. Welche Richtung straffer ist, unterscheidet sich je nach Gitarre, also dreh erst ein kleines Stück und schau, was die Anzeige macht.

Ist die Saite zu hoch? Dann dreh etwas weiter zurück als nötig und stimm anschließend nach oben auf den richtigen Ton. Eine Saite, die du von unten auf den Ton bringst, hält besser als eine, die du nach unten stimmst.

Gitarre nach Gehör stimmen (ohne Stimmgerät)

Kein Mikrofon oder Stimmgerät zur Hand? Mit der Fünfter-Bund-Methode stimmst du die Saiten zueinander.

  1. 1Drück die tiefe E-Saite im 5. Bund: Dieser Ton entspricht der leeren A-Saite.
  2. 2Drück die A-Saite im 5. Bund: entspricht der leeren D-Saite.
  3. 3Drück die D-Saite im 5. Bund: entspricht der leeren G-Saite.
  4. 4Drück die G-Saite im 4. Bund: entspricht der leeren H-Saite. Das ist die einzige Ausnahme.
  5. 5Drück die H-Saite im 5. Bund: entspricht der leeren hohen E-Saite.

Deine Gitarre klingt dann in sich sauber. Spielst du mit anderen oder zu einer Aufnahme, brauchst du einen Referenzton, zum Beispiel aus dem Stimmgerät oben.

Häufige Probleme beim Stimmen

Deine Gitarre verstimmt sich immer wieder.

Neue Saiten dehnen sich in den ersten Tagen deutlich. Dehn sie nach dem Aufziehen vorsichtig, indem du sie ein paarmal sanft vom Hals wegziehst und neu stimmst. Auch Temperaturwechsel (Auto, Heizung) verstimmen eine Gitarre schnell.

Die Anzeige springt in alle Richtungen.

Schlag nur eine Saite an und halt das Instrument näher ans Mikrofon. Hintergrundgeräusche, ein Ventilator oder eine zweite mitschwingende Saite stören die Messung.

Das Stimmgerät erkennt einen anderen Ton als erwartet.

Wahrscheinlich liegt die Saite weit daneben, und du siehst den Nachbarton. Dreh ruhig Richtung richtigen Ton; das Stimmgerät greift den passenden Ton von selbst auf.

Nach ein paar Minuten Spielen klingt alles wieder schief.

Stimm deine Gitarre immer bei Spieltemperatur: erst kurz einspielen, dann stimmen. Eine kalte Gitarre, die warm wird, sinkt hörbar.

Alternative Stimmungen für Gitarre

Neben der Standardstimmung begegnen dir in Songbooks und Tabs regelmäßig alternative Stimmungen. Die bekannteste ist Drop D: Dabei stimmst du nur die tiefe E-Saite einen Ganzton tiefer auf D, praktisch für Rock und bequeme Powerchords.

Viele Bands stimmen auch einen Halbton tiefer (Es-Stimmung), was wärmer klingt und sich angenehmer singt. Und bei offenen Stimmungen wie Open G ergibt das Anschlagen der leeren Saiten sofort einen Akkord; die hörst du viel bei Slide-Gitarre.

Fängst du gerade an? Dann bleib erst bei der Standardstimmung: Fast alles Lehrmaterial und alle Akkorde auf dieser Seite gehen davon aus.

Häufige Fragen: Gitarre stimmen

Was ist die Standardstimmung einer Gitarre?

E, A, D, G, H, E, von der dicksten zur dünnsten Saite. Die tiefe E-Saite klingt bei 82,4 Hz, die hohe E-Saite zwei Oktaven höher bei 329,6 Hz.

Wie oft muss ich meine Gitarre stimmen?

Jedes Mal, bevor du spielst. Mit einem Stimmgerät dauert es keine Minute, und eine sauber gestimmte Gitarre ist der Unterschied zwischen schön und schief. Gerade als Anfänger ist das wichtig für dein Gehör.

Auf welche Frequenz stimme ich meine Gitarre?

Der weltweite Standard ist A4 = 440 Hz; dieses Stimmgerät nutzt ihn auch. Nur in Orchestern oder bei bestimmten Aufnahmen wird davon manchmal abgewichen.

Kann ich meine Gitarre ohne Stimmgerät stimmen?

Ja, mit der Fünfter-Bund-Methode stimmst du die Saiten zueinander: Jede Saite im 5. Bund gedrückt (außer der G-Saite: 4. Bund) klingt wie die nächste leere Saite. Für die richtige Tonhöhe brauchst du einen Referenzton.

Warum verstimmt sich meine Gitarre so schnell?

Die häufigsten Ursachen: neue Saiten, die sich noch dehnen, Temperatur- und Feuchtigkeitswechsel, viele Bendings beim Spielen und Spiel in den Mechaniken. Alte, dumpfe Saiten halten die Stimmung ebenfalls schlechter.

In welcher Reihenfolge stimme ich die Saiten?

Von dick nach dünn: erst die tiefe E, dann A, D, G, H und die hohe E. Geh danach alle Saiten noch einmal durch, denn das Spannen einer Saite verändert die Spannung auf dem Hals und damit die Stimmung der anderen.