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Grifftabelle: die Akkorde, die du wirklich brauchst

Die Grifftabelle mit den Akkorden, die du für normale Songs brauchst: offene Dur- und Moll-Akkorde, Septakkorde, die wichtigsten Barré-Griffe und sus-Akkorde. Mit Griffbildern, als PDF zum Ausdrucken.

Wer aus einem Liederbuch spielt, schlägt ständig nach: Wie ging noch mal H7? Diese Tabelle beantwortet das für die Akkorde, die in normalen Songs vorkommen. Sie ist bewusst kurz. Von den 336 Akkorden dieser Seite stehen hier nur die zwei Dutzend, mit denen du den größten Teil aller Pop-, Rock- und Folksongs begleitest. Alles darüber hinaus findest du in der Übersicht aller Akkorde.

Eine Seite, zum Ausdrucken und Danebenlegen.

So liest du die Tabelle

Jedes Griffbild zeigt das Griffbrett von vorn: die dicke E-Saite links, die dünne e-Saite rechts, der Sattel oben. Punkte sind Finger, die Zahl darin ist der Finger (1 Zeigefinger bis 4 kleiner Finger). Ein o über einer Saite heißt: leer anschlagen. Ein x heißt: nicht anschlagen oder dämpfen. Wer das zum ersten Mal sieht, findet im Artikel Gitarrenakkorde für Anfänger eine ausführliche Erklärung.

Offene Dur-Akkorde

Die fünf Formen, aus denen fast alles andere abgeleitet wird.

Offene Moll-Akkorde

Die drei, die am Anfang jeder Reise stehen. Em ist der leichteste Akkord auf der Gitarre.

Mehr zu diesen acht Akkorden und der Reihenfolge, in der du sie lernst, unter Grundakkorde lernen.

Septakkorde

Die bluesige Spannung. In Pop und Folk meist als Übergang, im Blues als Grundgerüst.

H7 ist der einzige darunter, der ein wenig Übung braucht, weil vier Finger im Spiel sind. Er lohnt sich: Ohne H7 gibt es keinen Blues in E.

Barré-Griffe

Zwei Formen, mit denen du jeden Dur- und jeden Moll-Akkord greifen kannst, indem du sie über den Hals verschiebst.

F-Dur ist die E-Form im ersten Bund, H-Moll die Am-Form im zweiten. Schiebst du die F-Form in den dritten Bund, hast du G-Dur, im fünften A-Dur. Die Hm-Form im dritten Bund ist Cm, im fünften Dm. Wie das genau geht, steht unter Akkorde für Fortgeschrittene. Und wenn ein Barré-Akkord im Song heute noch zu schwer ist: Der Kapodaster macht daraus oft einen offenen Griff.

Sus- und add-Akkorde

Die Würze. Sie ersetzen oder ergänzen die Terz und klingen offener als Dur oder Moll.

Dsus4 löst sich wie von selbst nach D auf, Asus2 klingt schwebend, Cadd9 ist der Akkord, der in unzähligen Songs G-Dur ablöst, weil zwei Finger stehen bleiben können.

Wie du mit der Tabelle übst

Eine Grifftabelle ist ein Nachschlagewerk, keine Übung. Was den Unterschied macht, ist der Wechsel zwischen den Akkorden, nicht der einzelne Griff. Nimm zwei Akkorde aus der Tabelle, die in deinem Song aufeinander folgen, und übe nur den Wechsel: langsam, ohne Anschlag, bis die Finger gleichzeitig landen. Die Akkordwechsel-Übung macht genau das mit Metronom. Und wer prüfen will, ob die Griffbilder schon im Kopf sind, macht das Quiz.

Häufige Fragen

Warum steht nicht jeder Akkord in der Tabelle? Weil eine Tabelle mit 336 Akkorden niemandem hilft. Diese Auswahl deckt den größten Teil aller Songs ab. Für den Rest gibt es die Übersicht aller Akkorde mit Griffbild und Fingersatz pro Akkord, auch für Klavier und Ukulele.

Gibt es die Tabelle zum Ausdrucken? Ja, über den PDF-Knopf oben auf der Seite. Sie passt auf eine Seite und liegt gut neben dem Liederbuch.

Was bedeutet H7? Ich kenne nur B7. Das ist die deutsche Schreibweise. Unser H ist international das B. H7 und B7 in einem englischen Songbuch sind derselbe Akkord.

Welchen Akkord lerne ich zuerst? Em, dann Am, dann C, G und D. In dieser Reihenfolge kommen die Finger am wenigsten in die Quere, und mit diesen fünf spielst du schon Dutzende Songs.

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